Die ultimative Reise durch die Türkei
3 Nächte Istanbul | 3 Nächte Kapadokya | 1 Nacht Gaziantep | 1 Nacht Şanlıurfa | 1 Nacht Diyarbakır | 3 Nächte Mardin | 1 Nacht Van | 1 Nacht Kars
Antike Mauern, mit Mesır gewürzte Kebabs und Tee mit Blick auf den Tigris: Diyarbakır ist die faszinierendste Stadt der Südosttürkei, geprägt von armenischer, kurdischer, osmanischer und frühislamischer Geschichte.
Auch enthalten in Obermesopotamien
Diyarbakır liegt auf einem Basaltplateau über dem Tigris im Südosten der Türkei, seine schwarz getünchte Altstadt eine der stimmungsvollsten Stadtlandschaften des Landes. Die Stadt ist seit Jahrtausenden ein Kreuzungspunkt der Zivilisationen – hurritisch, assyrisch, römerzeitlich, byzantinisch, armenisch, seldschukisch, osmanisch – und ihre Steine tragen dieses Gewicht noch immer.
Das markanteste Merkmal der Stadt ist ihre durchgehende Befestigungsanlage aus antiken Mauern, die sich über etwa fünf Kilometer erstreckt und auf Fundamenten erbaut wurde, die die Römer im dritten Jahrhundert gelegt haben. Basaltblöcke bilden eine gewaltige Befestigungsmauer, durchzogen von tiefen, torartigen Eingängen, die jeweils nach dem Handwerk oder der Himmelsrichtung benannt sind, die sie bedienten. Man kann die gesamte Umfriedung abgehen und passiert dabei Wachtürme, die von aufeinanderfolgenden Reichen restauriert wurden, und blickt hinunter auf die ziegelgedeckten Dächer und engen Gassen des inneren Altstadtviertels. An bestimmten Stellen erreichen die Mauern eine Höhe von zehn Metern oder mehr, und der dunkle Stein speichert die Nachmittagshitze auf eine Weise, die die Befestigungsanlage bei Morgengrauen und in der Dämmerung zu einem ganz anderen Erlebnis macht.
Innerhalb der Mauern folgt die Straßenführung einer mittelalterlichen Logik — ein Gewirr aus Gassen, das einst die Viertel nach Handwerk oder Glauben organisierte. Die Große Moschee von Diyarbakır, bekannt als Ulu Cami, stammt aus der Seldschukenzeit und enthält Elemente aus späteren Jahrhunderten, die sich in ihre Struktur eingefügt haben. In der Nähe nimmt die Hz-i-Süleyman-Moschee den Platz einer deutlich älteren Kirche ein, und Fragmente armenische Baukunst sind in den Mauern des gesamten Viertels eingebettet. Teehauses befinden sich in ruhigen Innenhöfen, in denen der Lärm der umliegenden Straßen vollständig verstummt.
Die Stadt verdankt ihren Namen der mittelalterlichen Festung Amid, die einst eine bedeutende armenische Hauptstadt und der Sitz eines Katholikos war. Die historische Uferpromenade am Tigris – die sogenannten Hevsel-Gärten – war historisch ein Grüngürtel zwischen der Stadt und dem Fluss, ein Raum aus Obstgärten und Wasserkanälen, der heute als Kulturlandschaft geschützt ist. Wenn man zum Fluss spaziert, am östlichen Rand der alten Stadtmauern, wechselt man von Stein und Schatten in offenes Gelände, wo der Tigris breit und langsam fließt und seine Ufer mit Teehäusern und Wochenendbesuchern gesäumt sind.
Die Küche von Diyarbakır spiegelt die Lage der Stadt am Schnittpunkt anatolischer, kurdischer und mesopotamischer Traditionen wider. Die charakteristischen Kebabs der Stadt werden mit einer Safranpaste namens Mesir gewürzt, und das lokale Fleisch ist Lamm — gegrillt, als Eintopf oder niedrig gegart. Der überdachte Basar erstreckt sich über mehrere verbundene Hallen, in denen Gewürze, Kupferwaren, Hülsenfrüchte und Sesamsüßigkeiten verkauft werden. An einem Wochentagmorgen ist der Markt entschleunigt, und der Duft von frisch geröstetem Kaffee und getrockneter Limone schwebt zwischen den Ständen.
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An den meisten Tagen erwarten Sie echte Wanderungen, oft auf Wegen, die zweitausend Jahre vor den ersten Wanderstiefeln angelegt wurden: glatt geschliffener Marmor, Kopfsteinpflaster, unebene Stufen und lange Wege durch die Ausgrabungsstätten mit wenig Schatten. Bringen Sie Schuhe mit, in denen Sie einen ganzen Vormittag bequem unterwegs sein können.
Manche Tage führen durch mehrere Regionen und bestehen größtenteils aus einer Autofahrt mit Stopps unterwegs. Die Sommer sind heiß – im Inland oft über 35 °C – und die Winter sind kälter, als die meisten Leute erwarten, daher gehören Layers, ein Hut und Sonnencreme unabhängig vom Monat ins Gepäck.
Wie anspruchsvoll eine bestimmte Reise ist, steht auf der jeweiligen Reise: die körperliche Anforderung im Header und der Tagesablauf oben.
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